

Der gleiche Patient, nachdem die Schlagader mit einer Gefäßfräse wieder eröffnet wurde
Gefässchirurgie Düsseldorf


Der gleiche Patient, nachdem die Schlagader mit einer Gefäßfräse wieder eröffnet wurde
In der Medium-Sektion finden sich jetzt 2 Podcasts zum Thema Diabetes und dazu, dass es nicht immer so einfach ist, wie es scheint. Diese werden natürlich auch auf Spotify zu hören sein, ebenso wie unsere Videobeiträge auf YouTube. Ich hoffe, dass ich Sie damit noch besser informieren kann.
In der heutigen digitalen Welt erfreuen sich Podcasts immer größerer Beliebtheit. Sie bieten eine hervorragende Möglichkeit, sich mit aktuellen Themen und Expertenmeinungen auseinanderzusetzen. In meinem neuen Blog werde ich regelmäßig interessante medizinische Themen aufgreifen und diese durch informative Beiträge und inspirierende Podcasts ergänzen. Ziel ist es, wertvolle Einblicke zu geben und komplexe Inhalte leicht verständlich zu präsentieren. Bleiben Sie dran für spannende Diskussionen und neue Erkenntnisse!

In einer hochspezialisierten ambulanten Klinik für venöse Ambulante arterielle Gefäßerkrankungen profitieren Patienten von zahlreichen Vorteilen:
Diese Vorteile gewährleisten eine effiziente und patientenorientierte Versorgung, die sowohl präventive als auch therapeutische Maßnahmen umfasst.


Typ-2-Diabetes ist eine häufige Erkrankung, die häufig mit Insulinresistenz und Übergewicht verbunden ist. In den letzten Jahren haben zwei Diätansätze, die als wirksam zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle gelten, an Beliebtheit gewonnen: Kalorienrestriktion (CR) und intermittierendes Fasten (IF). Doch welche Methode ist wirklich die bessere Wahl für Menschen mit Typ-2-Diabetes? In diesem Artikel schauen wir uns beide Strategien genauer an und betrachten, was die Wissenschaft zu ihrer Wirksamkeit sagt.
Kalorienrestriktion bedeutet einfach, dass Sie die Kalorienaufnahme täglich reduzieren. Zum Beispiel könnten Sie Ihre tägliche Kalorienzufuhr um 15–30 % verringern. Ziel ist es, den Körper in ein Energiedefizit zu versetzen, was langfristig zu einer Gewichtsreduktion führt. Durch das reduzierte Körpergewicht sinken auch die Insulinresistenz und der Blutzuckerspiegel.
Intermittierendes Fasten unterscheidet sich von der kontinuierlichen Kalorienrestriktion darin, dass der Fokus darauf liegt, wann Sie essen, nicht unbedingt wie viel Sie essen. Es gibt verschiedene Varianten des intermittierenden Fastens:
Diese Methoden versprechen, den Insulinspiegel zu senken und die Blutzuckerwerte zu stabilisieren.
Gibt es eine klare Methode, die besser funktioniert?
Die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz eindeutig. Studien haben gezeigt, dass sowohl Kalorienrestriktion als auch intermittierendes Fasten bei der Kontrolle des Blutzuckerspiegels und der Gewichtsreduktion vergleichbare Ergebnisse liefern. Beide Methoden wirken gut, aber es gibt keine klare Überlegenheit der einen Methode gegenüber der anderen.
Die Wirkung auf den Blutzucker (insbesondere der HbA1c-Wert) ist bei beiden Diäten in etwa gleich. In mehreren Studien, die beide Methoden miteinander verglichen haben, wurde festgestellt, dass sowohl Kalorienrestriktion als auch intermittierendes Fasten zu einer Reduktion des HbA1c-Wertes führen – in der Regel um etwa 0,5 bis 1,0 Prozentpunkte. Der wichtigste Faktor für die Blutzuckerverbesserung ist dabei nicht die Methode selbst, sondern der Gewichtsverlust, der durch die Kalorienreduktion erzielt wird.
Beide Methoden fördern den Gewichtsverlust. Die meisten Menschen, die eine der beiden Diäten umsetzen, verlieren zwischen 5 % und 10 % ihres Körpergewichts. Dies hat einen bedeutenden positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel und kann in einigen Fällen sogar zu einer Remission des Typ-2-Diabetes führen – was bedeutet, dass der Diabetes vorübergehend in den Hintergrund tritt und keine Medikamente mehr benötigt werden.
Besonders bei früh diagnostiziertem Typ-2-Diabetes (wenn die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist) können Menschen durch eine Gewichtsreduktion von 10-15 % eine Remission erleben. Studien haben gezeigt, dass der Gewichtsverlust der entscheidende Faktor für eine Remission des Diabetes ist – nicht das spezifische Diätmuster. Es ist also nicht entscheidend, ob Sie sich für intermittierendes Fasten oder Kalorienrestriktion entscheiden, sondern vielmehr, wie konsequent Sie die Methode umsetzen und wie viel Gewicht Sie dadurch verlieren.
Die American Diabetes Association (ADA) empfiehlt keine spezifische Methode für alle Patienten. Vielmehr betonen sie die Individuenorientierung: Die Wahl zwischen Kalorienrestriktion und intermittierendem Fasten sollte auf den persönlichen Vorlieben und der Fähigkeit zur langfristigen Umsetzung beruhen. Für beide Methoden gilt, dass sie effektiv sind, wenn sie richtig durchgeführt werden, aber die langfristige Adhärenz ist der Schlüssel zum Erfolg.
Beide Methoden gelten als sicher, wenn sie bei Menschen ohne Insulinbehandlung angewendet werden. Bei Menschen, die Insulin oder andere Medikamente zur Blutzuckersenkung einnehmen, sollten jedoch besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Besonders intermittierendes Fasten kann zu Hypoglykämien führen, wenn die Medikamente nicht entsprechend angepasst werden.
Wenn Sie Insulin oder Medikamente wie Sulfonylharnstoffe einnehmen, ist es wichtig, diese in Absprache mit Ihrem Arzt anzupassen, da sich Ihr Blutzuckerspiegel schnell ändern kann, wenn Sie Ihre Essgewohnheiten drastisch umstellen.
Letztendlich kommt es darauf an, welche Methode für Sie persönlich am besten funktioniert. Kalorienrestriktion und intermittierendes Fasten haben ähnliche Auswirkungen auf den Blutzucker und das Gewicht, aber es gibt keine Methode, die grundsätzlich besser ist als die andere. Der entscheidende Faktor für den Erfolg ist, wie gut Sie eine Methode langfristig umsetzen können.
Wenn Sie feststellen, dass intermittierendes Fasten für Sie besser funktioniert und Sie damit eine gesunde Kalorienzufuhr aufrechterhalten können, dann ist dies eine gute Wahl. Wenn Sie jedoch feststellen, dass eine kontinuierliche Kalorienreduktion einfacher für Sie ist, dann kann auch diese Methode sehr effektiv sein.
In jedem Fall ist der Gewichtsverlust der Schlüssel, und es geht darum, eine Methode zu finden, die Sie langfristig beibehalten können. Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sollten immer Teil Ihres Plans sein, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Aspirin oder Clopidogrel – welches schützt Herzpatienten besser?
Viele Menschen mit koronarer Herzkrankheit (KHK) nehmen täglich Aspirin (ASS) ein. Das kleine weiße Tablettchen soll verhindern, dass sich Blutgerinnsel bilden und dadurch ein Herzinfarkt oder Schlaganfall entsteht. Ärzte verschreiben es seit Jahrzehnten in einer Dosierung von 100 Milligramm täglich.
Doch jetzt zeigt eine große neue Studie: Clopidogrel schützt Herzpatienten sogar besser als Aspirin – und das ohne zusätzliches Risiko.
Was hat die Studie untersucht?
Ein internationales Forscherteam hat die Daten von fast 29.000 Patientinnen und Patienten mit KHK ausgewertet. Sie alle erhielten entweder Aspirin oder Clopidogrel als Dauertherapie. Über mehrere Jahre wurde genau verfolgt:
Wer erleidet einen Herzinfarkt oder Schlaganfall?
Wer stirbt an Herzproblemen?
Wie häufig kommt es zu gefährlichen Blutungen?
Die Ergebnisse auf einen Blick
Weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle mit Clopidogrel
Aspirin-Gruppe: 1062 schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse
Clopidogrel-Gruppe: 929 Ereignisse
→ Das bedeutet: Clopidogrel senkt das Risiko um rund 14 %.
Blutungsrisiko: ähnlich bei beiden
Aspirin: 279 schwere Blutungen
Clopidogrel: 256 schwere Blutungen
Sterblichkeit insgesamt: kein Unterschied.
Besonders spannend: Der Vorteil von Clopidogrel zeigte sich in allen Patientengruppen, auch bei Menschen mit zusätzlichen Risikofaktoren.
Was heißt das für Herzpatienten?
Die Studie legt nahe: Clopidogrel könnte in Zukunft das Standardmedikament zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall bei KHK werden. Bislang war diese Rolle fest in der Hand von Aspirin.
Wichtig zu wissen
Nicht eigenmächtig umstellen! Wer Aspirin einnimmt, sollte das Medikament nicht ohne Rücksprache absetzen.
Ob Clopidogrel für Sie persönlich besser geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab (z. B. andere Medikamente, Begleiterkrankungen, Kostenübernahme).
Sprechen Sie mit Ihrem Kardiologen oder Hausarzt über die neuen Erkenntnisse.
👉 Fazit:
Aspirin war lange der Klassiker. Doch die neue Analyse zeigt: Clopidogrel schützt KHK-Patienten noch etwas besser vor Herzinfarkt und Schlaganfall – ohne zusätzliches Risiko für Blutungen. Das könnte die Behandlung vieler Herzpatienten in Zukunft verändern.
Quelle: New England Journal of Medicine, 30. März 2025
*Studie der Global Cardiovascular Risk Consortium
Untersuchungsnummer: NCT05466825
Diese internationale Studie hat untersucht, wie fünf bekannte Gesundheitsrisiken unser Herz und unsere Lebenserwartung beeinflussen. Fast 2,1 Millionen Menschen aus 39 Ländern wurden analysiert, um herauszufinden, wie sich diese Risikofaktoren langfristig auswirken – besonders, wenn man sie mit 50 Jahren hat oder eben nicht.
Auch wenn mit 50 Jahren bereits Risikofaktoren vorliegen, lohnt sich eine Umstellung:
Wer mit 50 Jahren frei von Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten, Übergewicht, Diabetes und Rauchen ist, kann mit über 10 zusätzlichen gesunden Lebensjahren rechnen – ganz ohne Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Und selbst später ist es nie zu spät, etwas zu ändern!
Herz-Kreislauferkrankungen sind Todesursache Nr. 1 lt Deutscher Herzstiftung
Ein gesunder Lebensstil ist ein wichtiger Faktor zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wobei regelmäßige körperliche Aktivität eine entscheidende Rolle spielt. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass es einen Fehler gibt, den Sie beim Schutz vor Herzinfarkt vermeiden sollten.
Bei einem Herzinfarkt gerät unser Herz urplötzlich und völlig unerwartet in Not. Eine Region wird nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. Das kann fatale Folgen haben: Teile des Herzmuskels können absterben. Oder es treten Herzrhythmusstörungen auf, die unbehandelt zum Tod führen können.
Herzinfarkte gelten neben Schlaganfällen zu den gefährlichsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jährlich sterben über 350.000 Menschen in Deutschland daran. Damit sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen hierzulande die Todesursache Nummer ein.
So können Sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen
Die gute Nachricht ist, dass jeder etwas tun kann, um die individuelle Herzgesundheit zu fördern. Denn: „Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden oft durch vermeidbare Risikofaktoren verursacht“, erklärt die Deutsche Herzstiftung .
Die Experten nennen 6 Faktoren, die helfen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren:
Kardiologe warnt: Sport schützt nicht vor einen Herzinfarkt, wenn Sie einen Fehler machen
Ausreichend Bewegung gilt als wichtiger Faktor. „Doch selbst wenn Sie wöchentlich 2,5 Stunden Sport treiben, um Ihr Herzinfarktrisiko zu senken, können Sie all das Gute zunichte machen, wenn Sie nach jedem Training ein zuckerhaltiges Getränk oder einen Energydrink trinken“, schreibt Nishith Chandra in einem Beitrag für den „ Indian Express “. Der Facharzt für Kardiologie ist Direktor der kardiologischen Abteilung am Fortis Escorts Heart Institute in Neu-Delhi.
Er beruft sich auf eine Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health. Die Wissenschaftler werteten dafür Daten von rund 100.000 Erwachsenen aus, die 30 Jahre lang beobachtet wurden. Demnach überwiegen die Vorteile körperlicher Aktivität nicht die Nachteile von zuckerhaltigen Getränken, so Chandra.
„Die Daten zeigen, dass diejenigen, die mehr als zweimal pro Woche zuckerhaltige Getränke konsumierten, ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten, unabhängig vom Grad der körperlichen Aktivität“, so der Experte. Schon zwei Zucker-Getränke pro Woche waren demnach signifikant mit dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. „Bei einem täglichen Konsum ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sogar noch höher.“
Auf welche Getränke Sie unbedingt verzichten sollten und was der Kardiologe stattdessen empfiehlt
Der Experte erklärt den Hintergrund so: „Zucker wirkt entzündungsfördernd – er schädigt das Endothel, das ist die Innenauskleidung der Arterien- und Blutgefäßwände, und macht sie durchlässig für Cholesterin.“ Selbst wenn nur geringe Cholesterinwerte im Blut zirkulieren würden, „können diese in die porösen Arterien eindringen und Plaques bilden, die einen Herzinfarkt auslösen“. Zucker sei damit noch gefährlicher als Fett.
Der Kardiologe empfiehlt den Verzicht auf alle zuckerhaltigen Getränke, dazu zählen Softdrinks, Limonaden, Energydrinks, Fruchtsäfte und -cocktails. Ebenso rezeptfreie „Gesundheits- oder Sportgetränke“, die beispielsweise in Fitnessstudios angeboten werden. „Die beste Art, sich nach dem Training mit Flüssigkeit zu versorgen, ist ein einfaches oder mit Elektrolyten angereichertes Wasser.“ Wer es süßer mag, kann eine Zitrone dazugeben oder Kokoswasser oder Buttermilch trinken, da diese komplexere und deshalb gesündere Zucker enthalten.

Bericht über die verschiedenen Fettstoffwechselprozesse des Menschen
Der Fettstoffwechsel ist ein zentraler Bestandteil des Energiestoffwechsels im menschlichen Körper. Er ermöglicht die Speicherung, den Transport, den Abbau und die Nutzung von Fetten als Energiequelle. Fette stellen die energiereichsten Makronährstoffe dar und sind lebenswichtig für den Organismus. Im Folgenden werden die verschiedenen Prozesse und Aspekte des Fettstoffwechsels detailliert beschrieben.
1. Grundlagen des Fettstoffwechsels
Fette (Lipide) sind eine heterogene Gruppe von Verbindungen, die im Wesentlichen aus Fettsäuren und Glycerin bestehen. Die Hauptquellen von Lipiden im menschlichen Körper sind:
Lipide erfüllen verschiedene Funktionen:
2. Aufnahme und Verdauung von Fetten
Die Verdauung der Fette beginnt im Magen, wird jedoch hauptsächlich im Dünndarm abgeschlossen. Die wichtigsten Schritte sind:
3. Transport von Lipiden im Blut
Da Fette hydrophob sind, benötigen sie spezielle Transportmechanismen im Blut. Die wichtigsten Lipoproteine für den Fetttransport sind:
4. Speicherung von Fetten
Wenn mehr Energie aufgenommen wird, als der Körper benötigt, werden überschüssige Kalorien in Form von Triglyceriden gespeichert:
Die Fettreserven sind eine langfristige Energiequelle und können bei Hungerphasen oder erhöhtem Energiebedarf mobilisiert werden.
5. Mobilisierung und Abbau von Fetten (Lipolyse)
Der Abbau gespeicherter Triglyceride zu Energie erfolgt durch die Lipolyse:
6. Ketogenese: Alternative Energiegewinnung
Wenn die Glukoseversorgung unzureichend ist (z. B. bei Hunger oder kohlenhydratarmer Ernährung), wird die Ketogenese in der Leber aktiviert:
Die Ketogenese ist ein lebenswichtiger Prozess, der in Fastenzeiten die Energieversorgung aufrechterhält.
7. Biosynthese von Fetten (Lipogenese)
Die Lipogenese findet hauptsächlich in der Leber und im Fettgewebe statt, wenn ein Überschuss an Kohlenhydraten und Energie vorhanden ist:
8. Regulation des Fettstoffwechsels
Der Fettstoffwechsel wird durch Hormone und physiologische Zustände reguliert:
9. Störungen des Fettstoffwechsels
Verschiedene Erkrankungen können den Fettstoffwechsel beeinträchtigen:
Fazit
Der Fettstoffwechsel ist ein komplexes Zusammenspiel aus Aufnahme, Transport, Speicherung und Abbau von Fetten. Er dient nicht nur der Energieversorgung, sondern spielt auch eine zentrale Rolle bei der Regulation des Zellstoffwechsels und der Hormonbildung. Eine gesunde Ernährung und ein ausgeglichener Energiehaushalt sind essenziell, um den Fettstoffwechsel im Gleichgewicht zu halten und Störungen zu vermeiden.

Der Hauptrisiko Faktor der oben genannten Fast Food oder im englischen auch als „Western Diet „ bezeichneten Nahrungsmittel, besteht nicht nur in einer Überlastung des Blutes mit „schlechten „ Fetten, sondern ebenso wichtig darin, dass es zu einer massiven Entzündungsreaktion des Körpers kommt.
Lipoprotein(a) (Lp(a)) als Risikofaktor: Ein Überblick
1. Einleitung
Lipoprotein(a), häufig als Lp(a) abgekürzt, ist eine lipoproteinartige Substanz im Blut, die eng mit Low-Density-Lipoprotein (LDL), dem „schlechten Cholesterin“, verwandt ist. Anders als LDL enthält Lp(a) jedoch zusätzlich ein spezielles Protein, Apolipoprotein(a). Die genetische Veranlagung bestimmt den Lp(a)-Spiegel, und es gibt nur wenige Möglichkeiten, diesen durch Lebensstil oder Medikamente zu beeinflussen. In den letzten Jahren hat Lp(a) zunehmend Aufmerksamkeit als eigenständiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhalten.
2. Was ist Lp(a)?
Lp(a) besteht aus zwei Hauptbestandteilen:
3. Genetische und biochemische Eigenschaften
Der Lp(a)-Spiegel wird fast ausschließlich genetisch bestimmt. Das LPA-Gen, welches für Apolipoprotein(a) codiert, beeinflusst die Größe und Menge des Partikels. Kleine Isoformen des Apolipoproteins(a) korrelieren mit höheren Lp(a)-Konzentrationen, was wiederum mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden ist.
4. Lp(a) als unabhängiger Risikofaktor
Unabhängig von anderen traditionellen Risikofaktoren wie LDL-Cholesterin, Blutdruck oder Diabetes mellitus ist Lp(a) ein bedeutender Prädiktor für folgende Krankheiten:
5. Mechanismen der Pathogenese
Die pathophysiologischen Mechanismen, durch die Lp(a) das kardiovaskuläre Risiko erhöht, sind vielfältig:
6. Epidemiologische Erkenntnisse
Studien zeigen, dass etwa 20-30 % der Bevölkerung einen erhöhten Lp(a)-Spiegel (>50 mg/dl oder >100 nmol/l) aufweisen. Menschen mit hohen Lp(a)-Spiegeln haben ein 2- bis 4-fach erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Besonders betroffen sind Personen mit einer Familienanamnese für frühzeitige Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
7. Diagnostik
Die Messung von Lp(a) erfolgt durch einen einfachen Bluttest. Wichtige Punkte hierbei:
8. Therapeutische Ansätze
Bisher gibt es nur begrenzte Optionen zur Senkung von Lp(a). Wichtige Ansätze umfassen:
9. Bedeutung der Prävention
Da es keine universelle Therapie zur Senkung von Lp(a) gibt, ist die Prävention von entscheidender Bedeutung:
10. Fazit
Lp(a) ist ein bedeutender, genetisch determinierter Risikofaktor für kardiovaskuläre und thrombotische Erkrankungen. Trotz seiner Pathogenität gibt es derzeit keine gezielten Therapien, die den Lp(a)-Spiegel effektiv kontrollieren können. Zukünftige Entwicklungen, insbesondere RNA-basierte Therapien, könnten jedoch neue Möglichkeiten bieten. Eine frühzeitige Diagnostik und das Management anderer Risikofaktoren bleiben entscheidend, um die Auswirkungen von Lp(a) auf die Gesundheit zu minimieren.
Konsequenzen für die Gefäßchirurgische Versorgung
In diesem Monat hat das Ministerium für Gesundheit und Soziales die Eckpunkte der neuen Krankenhaus Reform bekanntgegeben. Dieses wird erhebliche Konsequenzen für die Patientenversorgung haben. Positiv ist, dass es zu einer Schwerpunktbildung kommt. Wir wissen schon seit langem, dass komplexe Eingriffe an der Aorta als auch z.B. an den Halsschlagadern mit einer deutlich geringeren Komplikationsrate verbunden sind, wenn diese Eingriffe in Abteilungen mit einer hohen Fallzahl durchgeführt werden. Nur dann hat man die nötige Erfahrung, um auf technisch schwierige Situationen angemessen reagieren zu können. Das gilt auch für Operationen im Bereich des Beines. Es müssen alle Techniken und operativen Möglichkeiten angewand werden, um die Amputation einer Extremität zu verhindern. Dieses setzt voraus, dass man mit den neueste Techniken vertraut ist, aber auch in der Lage ist, eventuelle Komplikationen sicher zu verhindern. Eine weitere Voraussetzung ist, dass das Krankenhaus und der Operationsbereich apparativ auf dem neuesten Stand sind.
Welche Konsequenzen hat eine solche Reform für die Patienten?
Wir müssen davon ausgehen, dass die Schließung von ganzen Krankenhäusern und einzelner Abteilungen wie auch in der Gefäßchirurgie dazu führt, dass nur wenige Abteilungen das erforderliche Spektrum anbieten. Dazu zählen in Düsseldorf die Sana Kliniken in Düsseldorf Gerresheim sowie die Universitätsklinik. Wir sind bei Sana die Abteilung mit der höchsten Fallzahl vor allem bei den komplexen Eingriffen an der Aorta und den hirnversorgenden Arterien.
Nachteilig ist sicherlich, dass viele Patienten längere Wege zu einer spezialisierten Fachabteilung in Kauf nehmen müssen. In einer Region wie Düsseldorf ist dieses sicherlich besser zu verkraften als in großflächigen ländlichen Regionen. Ein weiterer Nachteil ist der, dass die Wartezeiten, bis eine Operation durchgeführt werden kann, durch den Wegfall anderer Abteilungen zunehmen werden. Dieses gilt nicht für dringliche Fälle oder für Notfallpatienten. Wir werden uns jedoch bemühen durch eine optimale Organisation dieses Problem zu lösen, sodass unsere Patienten wie bisher kurzfristig einen Termin erhalten können.
Insgesamt gesehen, führen die beschriebenen Veränderungen zu einer Konzentration von Leistungen, was eine Qualitätsverbesserung zur Folge hat. All dieses dient am Ende einer besseren Versorgung unserer Patienten.

Vorstellung neuer gefäßchirurgischer Techniken auf internationalen Kongressen.
Ein gesunder Lebensstil ist ein wichtiger Faktor zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wobei regelmäßige körperliche Aktivität eine entscheidende Rolle spielt. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass es einen Fehler gibt, den Sie beim Schutz vor Herzinfarkt vermeiden sollten.
Bei einem Herzinfarkt gerät unser Herz urplötzlich und völlig unerwartet in Not. Eine Region wird nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. Das kann fatale Folgen haben: Teile des Herzmuskels können absterben. Oder es treten Herzrhythmusstörungen auf, die unbehandelt zum Tod führen können.
Herzinfarkte gelten neben Schlaganfällen zu den gefährlichsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jährlich sterben über 350.000 Menschen in Deutschland daran. Damit sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen hierzulande die Todesursache Nummer ein.
So können Sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen
Die gute Nachricht ist, dass jeder etwas tun kann, um die individuelle Herzgesundheit zu fördern. Denn: „Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden oft durch vermeidbare Risikofaktoren verursacht“, erklärt die Deutsche Herzstiftung .
Die Experten nennen 6 Faktoren, die helfen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren:
Kardiologe warnt: Sport schützt nicht vor einen Herzinfarkt, wenn Sie einen Fehler machen
Ausreichend Bewegung gilt als wichtiger Faktor. „Doch selbst wenn Sie wöchentlich 2,5 Stunden Sport treiben, um Ihr Herzinfarktrisiko zu senken, können Sie all das Gute zunichte machen, wenn Sie nach jedem Training ein zuckerhaltiges Getränk oder einen Energydrink trinken“, schreibt Nishith Chandra in einem Beitrag für den „ Indian Express “. Der Facharzt für Kardiologie ist Direktor der kardiologischen Abteilung am Fortis Escorts Heart Institute in Neu-Delhi.
Er beruft sich auf eine Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health. Die Wissenschaftler werteten dafür Daten von rund 100.000 Erwachsenen aus, die 30 Jahre lang beobachtet wurden. Demnach überwiegen die Vorteile körperlicher Aktivität nicht die Nachteile von zuckerhaltigen Getränken, so Chandra.
„Die Daten zeigen, dass diejenigen, die mehr als zweimal pro Woche zuckerhaltige Getränke konsumierten, ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten, unabhängig vom Grad der körperlichen Aktivität“, so der Experte. Schon zwei Zucker-Getränke pro Woche waren demnach signifikant mit dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. „Bei einem täglichen Konsum ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sogar noch höher.“
Auf welche Getränke Sie unbedingt verzichten sollten und was der Kardiologe stattdessen empfiehlt
Der Experte erklärt den Hintergrund so: „Zucker wirkt entzündungsfördernd – er schädigt das Endothel, das ist die Innenauskleidung der Arterien- und Blutgefäßwände, und macht sie durchlässig für Cholesterin.“ Selbst wenn nur geringe Cholesterinwerte im Blut zirkulieren würden, „können diese in die porösen Arterien eindringen und Plaques bilden, die einen Herzinfarkt auslösen“. Zucker sei damit noch gefährlicher als Fett.
Der Kardiologe empfiehlt den Verzicht auf alle zuckerhaltigen Getränke, dazu zählen Softdrinks, Limonaden, Energydrinks, Fruchtsäfte und -cocktails. Ebenso rezeptfreie „Gesundheits- oder Sportgetränke“, die beispielsweise in Fitnessstudios angeboten werden. „Die beste Art, sich nach dem Training mit Flüssigkeit zu versorgen, ist ein einfaches oder mit Elektrolyten angereichertes Wasser.“ Wer es süßer mag, kann eine Zitrone dazugeben oder Kokoswasser oder Buttermilch trinken, da diese komplexere und deshalb gesündere Zucker enthalten.